Auch in diesem Jahr waren wir wieder auf Fehmarn in Westermarkelsdorf beim Leuchtturm DE0080. Als Funker waren: Stephan DF1PY, Mathias, DJ5QX, Carlo DL7CSX und ich dabei. Danke auch an die SWL Henriette und Petra fuer die Hilfe bei Auf,- und Abbau.

Im Vorfeld wurden bereits die Antennen geplant: Mathias DJ5QX hat einen neuen Kurbelmast, sowie einen Hexbeam fuer 20-10m erworben, Stephan DF1PY hatte den Wunsch, nach einer Antenne fuer ein WARC Band um Contesten zu entgehen. So ergaben sich einige Probeaufbauten fuer den Kurbelmast mit Hexbeam.:
sowie des Rotors auf dem gleichen Kurbelmast beim Juli 2m Contest:
Die zu einem funktionierenden Ergebniss (Mathias hat den Rotor neu aufgebaut) gefuehrt haben.:
Auch der Dipol fuer 30m war zwar schnell gebaut, jedoch fiel der erste Abstimmversuch ins "Wasser", aufgrund des Windes (man beachte die Biegung des Mastes und die wehenden Dipolstrahler) war nicht dran zu denken die anderen beiden GFK Masten auch noch aufzubauen.:
Es fand sich also ein neuer Termin zum abstimmen, wenn auch die Sonne einen der waermsten Tage im Juli geliefert hat.:
Nachdem der Dipol beidseitig rund 100mm eingekuerzt war, lag die Resonanz im unteren Bereich des 30m Bandes und wurde so belassen.
Auch ein Internetzugang nebst DX-Cluster stand uns dieses Jahr zur Verfuegung, nachdem sich die LTE/5G Abdeckung in den letzten Jahren als ausbaufaehig erwiesen hatte, kam erstmals Starlink zum Einsatz. Da ich auch gerne mal zwischendurch Rufzeichen bei z.B. QRZ.com nachschlage, erwies sich die Investition als nuetzlich. Die Starlinkantenne ist auf den mitgelieferten Mastadapter gesteckt in dem ein rundes Stueck 40mm POM Kunststoff montiert wurde. Das Rundmaterial steckt weiter in einer 40mm HT Muffe, welche die Verbindung mit dem 40mm Alurohr herstellt. Die 2x 1200mm langen Alurohre wurden mittels einer Verbindungsmuffe aus 50x5mm Alurohr (innen aufgebohrt von 40 auf 40,5mm) und Klappsplinten verbunden. Die 2x 1200mm wurden gewaehlt, da mein Anhaenger in der Laenge ein Innenmaß von 1350mm hat und die Verbindungsmuffe so auf einem Rohrstueck verbunden bleiben kann.:

Starlink im Einsatz:
Zentraler Aufhaengepunkt der horizontal polarisierten Antennen sollte der Kurbelmast sein, welcher den Hexbeam, eine FD4 fuer 80m und 40m sowie den Dipol fuer 30m traegt. FD4 und 30m Dipol wurden im 90° Winkel zueinander aufgehängt. 
Weiter kam diesmal auch wieder eine Vertikalantenne an einem 10m Mast zum Einsatz (im Vordergrund ein Teil der FD4).

Im Anhaenger von Mathias wurde wieder die CW Station sowie eine SSB Station eingerichtet, im Zelt die zweite SSB Station an der Vertikalantenne. Erfahrungen aus dem letzten Jahr zeigten, dass zwei SSB Stationen im Anhaenger als stoerend empfunden werden, grade wenn man auf schwaechere Signale hoert und der Nebenmann trotz Kopfhoerern gut zu hoeren ist.


Die frequenzmässige Trennung erreichten wir im Anhänger mittels Bandpassfiltern, Antennenumschalter und Diplexern (fuer z.B. 80/40m auf die FD4) als auch ueber Absprachen, es sollten keine 2 Stationen auf dem gleichen Band funken (auf dem oberen Stationsbild zu sehen). Zusaetzlich zu den Bandpassfiltern hinter den TRX hatte ich noch einen externen Bandpassfilter an dem nachgeruesteten RX In/Out meines IC-7300 in Verwendung, in Verbindung mit den externen Bandpaessen ergab sich eine hervorragende Daempfung der nicht erwuenschten Frequenzbereiche.
Zeitweise haben wir Versuche mit einer Drahtantenne getragen von einem Drachen durchgefuehrt, 40m Draht in der Luft funktionierten ohne Tuner auf 160m, leider war es abends zu windig für einen sicheren Flugbetrieb so, dass die Versuche in dem Band verschoben werden mussten.
Gut zu erkennen, das Stück Gummiseil mit dem daran befestigten Draht:
Umlenkung der Drachenleine:
Erdungsbox gegen statische Aufladungen:
Schnell aufgebaute Station mit einem 705:
Ich werde auf jeden Fall noch einen 1:49 bauen mit Koax Ein/Ausgang fuer den Anschluss an die Erdungsbox, hier war Resonanz (wenn auch schmalbandig) auf 1,850MHz gegeben ohne Tuner. Das Projekt wird auf jeden Fall weiter verfolgt, auch die Umlenkung und Fixiermöglichkeiten der Drachenleine muessen noch erarbeitet werden.
Insgesamt kamen 650 QSO (344 SSB, 218 CW und 88 FT8) ins Log.
Antennenromantik:
Auch dieses Jahr trafen wir uns mit Stephan DF1PY, Mathhias DJ5QX und Carlo DL7CSX auf Fehmarn am Leuchtturm Westermarkelsdorf: DE0080 (JO54MM), und wurden wieder unter dem Rufzeichen DM5C aktiv, als Tagesgaeste waren Samstag noch Fritz DO1OFR und Olaf DH9OS dabei. Weiterhin hat Fehmarn die IOTA Nummer: EU 128.
Rechts der Gittermast: GNSS Referenzstation

Am Dienstag haben wir schon mal am Aufbauplatz vorbeigeschaut und fanden wie gehabt wieder ausreichend Platz vor:
Nach dem Aufbau der Stationsplaetze konnte es auch losgehen, auf den Masten eine 42m Windom welche mit Weichen und Bandpaessen von zwei Stationen gleichzeitig genutzt wurde z.B. 80/40 oder 40/20:

Stephan DF1PY (CW) und Mathias DJ5QX (SSB) beim Betrieb:
Die reflektierenden Abspannleinen der Maste bei Nacht:
Sternegucken war ebenfalls moeglich:
Die im Fruehjahr mit der YL fertiggestellte Umlenkung der Abspannleinen fuer meine DX-Wire Maste (abgeguckt habe ich mir das bei Mathias):
Bei dem stellenweise sehr boeigen Wind, hat die Abspannung sehr gut gehalten und so fixiert konnte auch der Mastfuß nicht wandern:
Insgesamt kamen 541 Verbindungen ins Log, in CW unter anderem die USA und China, eine gelungene Veranstaltung und das ILLW 2026 ist bereits in der Planung.
Bilder von Carlo sind hier auf der H63 Homepage zu finden.
Am 17.08.-18.08.2024 waren wir mit Stephan DF1PY, Mathhias DJ5QX und Carlo DL7CSX auf Fehmarn am Leuchtturm Westermarkelsdorf unter dem Rufzeichen DM5C aktiv, die ILLW.net Nummer ist DE0080, IOTA EU 128 und der Locator JO54MM.
Es kamen etwas ueber 300 QSO ins Log in CW, SSB und auf 2m in FT8
Stau auf der Anreise aber die Fehmarnsundbruecke im Blick:
Der Leuchtturm:

Am kleinen Anhaenger ein Steckdipol fuer 2m und 70cm, auf den Masten die FD4 fuer Kurzwelle, nicht im Bild ein 10m Mast mit Vertikalantenne fuer CW:

VHF FT8:
Mastabspannung bei Nacht: